sieben

In sieben Werken besinnt sich Werner Widmer seiner Wurzeln: Er nähert sich in mannigfaltigen Massstäben, Medien und Materialien einerseits den heimatlichen sieben Churfirsten an und reflektiert andererseits im Motiv des Fisches seinen gestalterischen Fundus. So lässt der in Wil aufgewachsene, vielseitig talentierte Künstler einerseits Berge lautstark-stumm miteinander streiten, schwänzelnd singende oder monumental aufragende Haie die Zähne zeigen, um gleichzeitig der hiesigen Mandelfisch-Kreation die Referenz zu erweisen.

Werner Widmer versüsst die Kunsthalle mit einem 26-teiligen ‚Stelldichein der dressierten Zückerchen’. Er frönt ästhetisch und mit Witz dem Kulinarischen: kredenzt charaktervolle Bergschokolade und fein geschmirgelte «frites de chêne», die – fern von profaner Ölpfanne und Ketschup – an geheimnisvolle Eichenhaine denken lassen. Und er lässt das in natura unumstösslich fest Gefügte und das wissenschaftlich präzis Erfasste chaotisch versanden.

Werner Widmer