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Myriam Gämperli Das Surren trägt Hufe 15.8.2026–27.9.2026

Myriam Gämperlis Arbeiten knüpfen an eine surrealistische Tradition des Arrangements an. Die augenzwinkernde Mischung aus zu Erkennendem und Unvertrautem erzeugt einen Charme, der ihre Inszenierungen charakterisiert.

Gämperli schafft einen Raum, in welchem Hierarchien hinterfragt, die Schwerkraft überwunden und Körper von ihren Begrenzungen befreit werden. Meist setzt sie sich selbst, als hybrides Wesen bzw. Mischform von Objekt und Subjekt, in Szene. Die skulpturale Performance ermöglicht es ihr, multiple Identitäten einzunehmen, die sich über die Achsen von Natur, Geschlecht und Vorstellungen von Schönheit auffächern. Die bühnenartigen Sequenzen werden vom Alltag der Künstlerin inspiriert, der sich zwischen dem urbanen Raum Zürichs und der Natur Bettenaus SG abspielt. Kontrastierende Elemente manifestieren sich in Gämperlis Collagen, Malereien, Installationen, Performances und Tänzen wiederholt. Sie spiegeln autobiografische Erfahrungen: aufgewachsen in einem Weiler von 75 Einwohner*innen, hat sie in Städten wie London, Berlin und Zürich gelebt. Die unterschiedlichen Erfahrungen mit Randgruppen und Subkulturen an der Schnittstelle von Kunst und Brauchtum prägen sie bis heute.

*1982, aufgewachsen in Bettenau bei Jonschwil SG, lebt und arbeitet in Zürich, www.myriamgaemperli.ch

Kunsthalle Wil, Grabenstrasse 33, 9500 Wil. Ausstellungen Veranstaltungen Besuch Multiples Aktuelle Ausstellung: Guido von Stürler Zwischen den Systemen – Kunst im vernetzten Jetzt 2.5.2026–28.6.2026