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Myriam Gämperli Das Surren trägt Hufe 15.8.2026–27.9.2026

Myriam Gämperlis Arbeiten knüpfen an eine surrealistische Tradition des Arrangements an. Die augenzwinkernde Mischung aus zu Erkennendem und Unvertrautem erzeugt einen Charme, der ihre Inszenierungen charakterisiert.

Gämperli schafft einen Raum, in welchem Hierarchien hinterfragt, die Schwerkraft überwunden und Körper von ihren Begrenzungen befreit werden. Meist setzt sie sich selbst, als hybrides Wesen bzw. Mischform von Objekt und Subjekt, in Szene. Die skulpturale Performance ermöglicht es ihr, multiple Identitäten einzunehmen, die sich über die Achsen von Natur, Geschlecht und Vorstellungen von Schönheit auffächern. Die bühnenartigen Sequenzen werden vom Alltag der Künstlerin inspiriert, der sich zwischen dem urbanen Raum Zürichs und der Natur Bettenaus SG abspielt. Kontrastierende Elemente manifestieren sich in Gämperlis Collagen, Malereien, Installationen, Performances und Tänzen wiederholt. Sie spiegeln autobiografische Erfahrungen: aufgewachsen in einem Weiler von 75 Einwohner*innen, hat sie in Städten wie London, Berlin und Zürich gelebt. Die unterschiedlichen Erfahrungen mit Randgruppen und Subkulturen an der Schnittstelle von Kunst und Brauchtum prägen sie bis heute.

*1982, aufgewachsen in Bettenau bei Jonschwil SG, lebt und arbeitet in Zürich, www.myriamgaemperli.ch

Christian Meier Masters of the Universe 17.10.2026–13.12.2026

Seit dem Wahlpflichtfach «malen in Öl» im Gymnasium bei Pater Gedeon, ist Malerei sein Lieblingsmedium. Seit dem Studium der Malerei ist Matrix sein Lieblingsfilm und die Frage, ob es den Löffel gibt, seine Lieblingsfrage. Die Frage hat in seither nie wieder losgelassen.

*1978, lebt und arbeitet in Appenzell, www.8moe.ch

Aina Rea Aliotta, Harvest Salon (Livni Holtz und Nicolas Seiler ) Ina Egger , Laura Veenemanns, Linus Lutz, Mara Röllin INDEX, JUNGE Kunsthalle Wil 26.12.2026–17.1.2027

JUNGE Kunsthalle Wil, die neue Plattform, die jungen Kunstschaffenden Raum gibt ihre Arbeitsweisen und künstlerischen Prozesse sichtbar  zu machen. Unter dem Titel Index präsentiert die erste Ausgabe Fragmente, Spuren und Übergänge, die den Entstehungsmoment von Kunstwerken in den Fokus rücken.

JUNGE Kunsthalle Wil versteht sich als Ort des Dialogs: Junge Kuratorinnen und Künstler*innen treten miteinander in Austausch, greifen aktuelle Themen auf und geben Einblick in die Vielfalt zeitgenössischer Kunstpraxis. Nicht das fertige Werk steht im Zentrum, sondern der Weg dorthin – die Bewegungen, Zweifel, Richtungswechsel und Ideen, welche die Arbeit formen.

Der Begriff Index zeigt sich in verschiedenen Nuancen. Es kann ein Verzeichnis sein, das Informationen sichtbar und erfassbar macht. Auch kann es eine Veränderung über die Zeit aufzeigen. Zudem existiert die Verbindung zum Indexfinger (Zeigefinger), der auf etwas deutet. Eine Geste, die unsere Aufmerksamkeit lenkt. Ein Hinweis, der uns hilft, offenzulegen, mitzuteilen und zu hinterfragen.

Mit JUNGE Kunsthalle Wil entsteht ein jährliches Format, das jungen kreativen Positionen eine Plattform bietet und neue Perspektiven auf künstlerisches Arbeiten eröffnet.

Konzept und Kuration: Enya Bains und Eva Guler

Kunsthalle Wil, Grabenstrasse 33, 9500 Wil. Ausstellungen Veranstaltungen Besuch Multiples Vorschau: Myriam Gämperli Das Surren trägt Hufe 15.8.2026–27.9.2026